Deutschtrance: Karsten Hartdegen | “Deutschstunde – German Lesson (Remix)” | Moers, Germany
by BuddhaBoy on 27/02/10 at 12:11 pm
dance trance techno ambient
The German lesson
The German lesson (original title: Deutschstunde) is a novel by the German writer Siegfried Lenz, published in 1968 in Germany. English edition The German lesson was published in 1986 by New Directions Publishing, New York City. Deutschstunde was translated in several languages.
During Nazi Germany, a pupil (Siggi Jepsen, the first-person narrator) is forced to write an article themed The joys of duty. The pupil’s father is the “most northerly police officer in Germany” does his duty, even as his task is to debar an old childhood friend, the painter Nansen from his profession. Siggi feels compelled with Nansen’s paintings, “the green faces, the Mongol eyes, these deformed bodies … “, so he steals them. Siggi is taken to a juvenile detention center. After 1945 Jensen is interned for a short time and later reinstalled into his position.[1]
Siggi Jensen
Jens Ole Jensen – Siggi’s father, a police officer
Max Nansen – a painter, pursued by the Nazis, whom Lenz based on the expressionist painter Emil Nolde[1]
Gudrun Jepsen – Siggi’s mother
Klaas – Siggi’s brother
Hilke – Siggi’s sister
[edit] Adaptations
In 1971 Peter Beauvais filmed Die Deutschstunde for the German TV-broadcaster ARD section SFB.[2]
German: Deutschstunde (1968). Hamburg: Hoffmann und Campe, OCLC 17466388 (First edition)
German: Deutschstunde (2006). Hamburg: Hoffmann und Campe, ISBN 9783455042115 (20th ed., hardcover)
German: Deutschstunde (2006). Munich: Deutscher Taschenbuch Verlag, ISBN 9783423134118 (37th ed., pocket book)
Chinese: De yu ke. (2008) Taibei Shi: Yuan liu chu ban shi ye gu fen you xian gong si, ISBN 9789573260004
French: La leçon d’allemand (2001). Paris: R. Laffont, ISBN 9782221094600
Korean: Togirŏ sigan (2000). Sŏul Tʻŭkpyŏlsi : Minŭmsa, ISBN 9788937460401
Danish: Tysktime (1996). København: Gyldendal, ISBN 9788700255067
Portuguese: A lição de alemão (1991) Lisboa: Publ. Dom Quixote, ISBN 9789722008419
Spanish: Lección de alemán (1990) Madrid: Debate, ISBN 9788474443622
Finnish: Saksantunti (1974). Helsinki: Uusi kirjakerho, ISBN 9789516380448
Russian: Urok nemeckogo (1970). Moskva: Progress, OCLC 312415290
Slovak: Hodina nemčiny (1972). Bratislava: Slovenský Spisovatel’, OCLC 72404937
Czech: Hodina němčiny (1974). Praha: Odeon, OCLC 42102701
[edit] References
^ a b “Siegfried Lenz (1926), Deutschstunde”. Deutscher Taschenbuch Verlag. http://www.goethe.de/kue/lit/prj/was/len/enindex.htm. Retrieved 2009-10-04.
^ “Deutschstunde” (in German). Zweitausendeins. http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=513163&sucheNach=titel. Retrieved 2009-10-09.
Deutschstunde
Der Roman Deutschstunde von Siegfried Lenz erschien 1968. Lenz bringt in diesem Werk das zentrale Thema der deutschen Nachkriegsliteratur auf den Punkt: Die Verquickung von Schuld und Pflicht in der Zeit des Nationalsozialismus. Die oft gehörte Entschuldigung, man habe ja nur „seine Pflicht getan“, wird hier kritisch durchleuchtet.
Formal ist der Roman durch zwei verschiedene Zeitebenen strukturiert: Die erste Ebene ist die Gegenwart des Ich-Erzählers Siggi Jepsen, der sich in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche befindet; die zweite Ebene ist Siggis „Aufsatz“, in dem er in Rückblenden seine Geschichte erzählt. Hinzu kommen außerdem gelegentliche Perspektivewechsel durch psy-chologische Studien über Siggi, die von ihm gelesen und skeptisch kommentiert werden.
Siggi Jepsen, Insasse einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche, bekommt in einer Deutschstunde das Aufsatzthema „Die Freuden der Pflicht“ gestellt und scheitert daran: Er gibt ein leeres Heft ab. Der Grund für sein Scheitern liegt jedoch darin, dass er zu diesem Thema zuviel zu sagen hat – im Arrest, der von ihm freiwillig immer weiter verlängert wird, schreibt Siggi nun über seine Kindheit und Jugend, die gerade unter dem Zeichen der „Pflicht“ stand. Siggi Jepsens Vater war nämlich der „nördlichste Polizeiposten Deutsch-lands“ in dem schleswig-holsteinischen Dorf Rugbüll. Jens Ole Jepsen erhält 1943 von der nationalsozialistischen Obrigkeit den Auftrag, gegen den expressionistischen Maler Max Ludwig Nansen (für diese Romanfigur diente Emil Nolde als Vorbild) ein Malverbot auszu-sprechen und dieses Verbot zu überwachen. Obwohl Jepsen seit seiner Jugend mit Nansen befreundet ist und dieser ihm sogar einmal das Leben gerettet hat, kommen ihm keinerlei Zweifel an seiner Pflicht, diese Anordnungen rigoros zu befolgen. Als er seinen zu dieser Zeit zehnjährigen Sohn Siggi dazu anstiften will, den Maler zu bespitzeln, bringt er ihn damit in einen Gewissenskonflikt, denn Nansens Atelier ist für Siggi wie ein zweites Zuhause. Er be-schließt, seinem Vater nicht zu gehorchen, und hilft stattdessen Nansen beim Verstecken von Bildern.
Siggis Vater ist von fanatischer Pflichterfüllung angetrieben, weniger von der nationalsozia-listischen Ideologie, im Unterschied zu seiner Frau, die, wie gelegentlich zum Ausdruck kommt, vollkommen vom Nationalsozialismus überzeugt ist. Als Siggis Bruder Klaas sich selbst verstümmelt, um nicht weiter Kriegsdienst leisten zu müssen, wird er von seinen Eltern verstoßen – nur mit Glück und der Hilfe von Nansen kann er den Krieg überleben.
Selbst nach Kriegsende kommen Jepsen keine Zweifel, im Gegenteil, er beharrt auf der Über-zeugung, dass es weiterhin seine Pflicht sei, Nansens Bilder zu vernichten. Hierbei kommen ihm gelegentliche Anflüge des „zweiten Gesichts“ zuhilfe – dadurch kann er das Versteck in der alten Mühle, in der Siggi einige von Nansens Bildern aufbewahrte, entdecken und in Brand setzen. Siggi steigert sich nun in einen Wahn hinein, Nansens Bilder vor seinem Vater „retten“ zu müssen. Er wird so zum Kunstdieb, was schließlich zu seiner Verhaftung und der Einlieferung in die Besserungsanstalt führt.
Im Zentrum der Personenkonstellation steht der Ich-Erzähler Siggi Jepsen. Im Wesentlichen bilden sich um ihn herum zwei Parteien aus. Zum Einen die Mitglieder der Familie Jepsen, vor allem sein Vater Jens Ole Jepsen, seine Mutter Gudrun Jepsen, sein Bruder Klaas und seine Schwester Hilke. Die andere Partei bildet der Maler Max Ludwig Nansen sowie dessen Familie.
Siggi Jepsen Von ihm wird durch seine Eltern strenger willensloser Gehorsam gefordert, die-sem kann er aber aus seinem eigenen Wesen heraus nicht nachkommen. Deswegen kommt es dazu, dass seine Eltern Ole und Gudrun Jepsen psychischen sowie physischen Druck auf ihn ausüben, um dies zu erreichen. Im Laufe der Erzählung wird deutlich, dass er sich zu dem Maler Max Ludwig Nansen wesentlich mehr hingezogen fühlt als zu seinen Eltern. Dort er-fährt er Liebe und Geborgenheit. Nach Ende des Krieges bildet er einen so genannten „Tick“ aus, laut den Psychologen im Buch, eine gerichtete Obsession und halluzinatorische Abwehr-reaktion. Außerdem hat er höllische Angst vor seinem Vater. Letztendlich wird er von seinen Eltern verstoßen und findet einzig allein Zuwendung bei dem Maler und seiner älteren Schwester Hilke.
Peter Beauvais verarbeitete den Roman-Stoff 1971 zu einem zweiteiligen Fernsehfilm namens Die Deutschstunde.
Große, Wilhelm: Siegfried Lenz: Deutschstunde. Königs Erläuterungen und Materialien (Bd. 92). Hollfeld: C. Bange Verlag 2003. ISBN 978-3-8044-1757-1
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschstunde“
Release date: Feb 26, 2010
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AMBIENT TRANCE Music from Moers/GERMANY
Email: karsten.hartdegen@onlinehome.de
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My influences are: Tangerine Dream, Klaus Schulze, Yello, Kraftwerk, Anne Clark, Depeche Mode, U2, Mozart, Beethoven, Vivaldi, Tschaikowski, Brahms, Neue Deutsche Welle, Metallica, AC/DC and a lot of techno trance music.
Bye Karsten






